Im ersten Teil zu Google Wave, habe ich kurz Google Wave erklärt. Auch viele sehr internetaffine Menschen finden Google Wave zwar technisch beeindruckend, aber der Anwendungszweck bleibt vielen noch schleierhaft.
Die große Stärke von Google Wave hat sich bei der Enterprise 2.0 Summit in Frankfurt gezeigt. Auf vielen Konferenzen wird inzwischen direkt auf dem Laptop mitgetippt. Meist im einfachen Textprogramm manchmal im Blog oder auf Twitter. Diese Informationen aber später wieder zusammenzufassen und harte Arbeit und schwer nachzuvollziehen. Aber wenn viele Menschen das gleichzeitig in einer gemeinsamen Wave machen, ist das Wissen zentral zusammengefasst und nachvollziehbar. Das ist gelebtes Web 2.0 und gemeinsames Zusammentragen von Informationen.
Ca. 20-30 Wave-Benutzer benutzten in verschiedenen Vorträgen gleichzeitig Google Wave und dokumentierten ihre Gedanken und Erkenntnisse live in die Wave. Da wurden Bilder und Folien direkt reingepostet, Fragen festgehalten und Antworten live diskutiert. Ich konnte das live beobachten und habe die Waves auch genutzt, um zu erfahren welche Inhalte gerade im Nebenraum besprochen werden.
Warum hat das so gut funktioniert? Die Veranstalter haben eine öffentliche Wave angelegt, die als Verzeichnis und Startpunkt galt. Um diese zu erreichen muss man im Wave-Suchfeld nur “with:public” und das gemeinam festgelegte Schlagwort “e20s” (=Enterprise 2.0 Summit) eintippen.
Wenn Sie selbst Erfahrung mit Google Wave sammeln möchten, müssen Sie sich noch eine Weile gedulden. Zurzeit kann man nur gegen Einladung Zugang zu Google Wave erhalten. Ich kann Ihnen aber gerne eine Einladung zukommen lassen. Schreiben Sie nur kurz einen Kommentar und hinterlassen Sie dort Ihre E-Mail-Adresse.

