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Best Practice für Ladeninhaber: Emerson Salon, Seattle


01. Mar. 10 Posted in Tipps, Wissen by Matthias Thürling


Sehr oft kriege ich in Vorträgen zu hören, dass Social Media nur was für große Unternehmen sei. Dass dem nicht so sein muss, zeigt der Emerson Salon in Seattle. Für einfache Ladeninhaber ist Qype (bzw. in den USA Yelp) die wichtigste Plattform, um direkt Kunden zu gewinnen. Doch dazu ein anderes Mal. Hinzu kommt Twitter als schneller, persönlicher Info-Kanal, Facebook, um bestehende Kunden zu binden und ein Blog, um Expertise zu beweisen.

Die Frage ist, wie man diese Kanäle miteinander verknüpft. Der Emerson Salon in Seattle zeigt dies auf wunderbare Art und Weise.

Startseite des Emerson Salon, Seattle

Startseite des Emerson Salon, Seattle

Der Emerson Salon nutzt insgesamt vier Plattformen:
1. Blog
Jeder der Friseure im Emerson Salon wird persönlich vorgestellt und bloggt unter emersonsalon.com.

Profil einer Stylistin vom Emerson Salon


Dazu bloggt jeder einzelne auf der Platform und trägt so dazu bei, dass der Salon als kompetent dargestellt wird.

2. Facebook
Alle Blogbeiträge werden natürlich automatisch auf Facebook gepostet. Da haben sich inzwischen ca. 800 Fans gefunden, die sich gemeinsam mit den Emerson Salon-Mitarbeitern über die Nachrichten zum Ausbau des Salons. Hier fehlt ein bisschen Persönlichkeit, aber dennoch ist die Verknüpfung einfach nur sinnvoll.

Emerson Salon auf Facebook

3. Twitter
Neben den automatisch getwittern Beiträgen aus dem Blog, sucht der Emerson Salon direkt den Kontakt per Twitter. Da wird munter geantworter, geretweeted und auf Kontakte eingegangen. Das ist vorbildlich. Über 10.000 Follower zeigen, dass die Kommunikation ankommt.

Emerson Salon auf Twitter

4. Yelp
Auch auf Yelp ist das Team vom Salon aktiv. Auf jeden Beitrag wird auf Facebook und Twitter nochmal reagiert. Und das kann man sich auch locker leisten, wenn man die positiven Beiträge auf Yelp betrachtet.

Der Emerson Salon zeigt wie man mit Social Media-Plattformen kunden erreichen, begeistern und binden kann. Dabei sind alle Plattformen miteinander verknüpft. Alle Beiträge werden wiederverwendet, so dass der zeitliche Aufwand nicht ins unendliche geht. Die Bilder vom Ausbau des Salons zeigen auch, dass dieses Konzept aufgeht und sogar angebaut werden muss.

Die Nutzung dieser Plattformen ist keine schwarze Magie. Im Gegenteil. Jeder kann mitmachen, denn dies ist die große Stärke von Web2.0. Wichtig ist dabei nur, dass ein Team dahinter steht, das das Konzept inhaltlich unterstützt. Und das kommunizierte Bild muss natürlich mit der Realität übereinstimmen. Die Kunden werden schnell rausfinden, wenn das Angebot nicht zum gewollten Image passt und dies auch deutlich zeigen.

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