Andrew Filev ist der CEO von wrike.com, einer Projekt-Management-Software im Internet. Da ich auch als Project Management Professional zertifiziert bin, interessiert mich natürlich seine Sicht auf Zusammenarbeit in den Zeiten von Web2.0. Diese ist seiner Meinung nach weiterhin auf E-Mail basierend, weil die Menschen E-Mail als Kommunikationskanal schätzen und alle anderen Kanäle fürchten. Dazu untersucht er noch Instant Messanger, Google Wave und Twitter, inwiefern diese als neuer Kommunikationskanal dienen können.
Hier seine Präsentation:
Womit Andrew sicher recht hat, ist dass die meisten Menschen Angst vor Veränderungen ihrer Arbeitsgewohnheiten haben. Aber eine zweite Inbox gilt für mich nicht als Minus-Punkt z.B. für Google Wave. Eine Enterprise 2.0-Lösung muss sich langfristig von E-Mail ablösen. E-Mail ist ein vollkommen veraltetes System, dass den Herausforderung der neuen Arbeitswelt nicht gerecht wird. Daher wird kein Weg daran vorbeiführen, ein neues System mit einer weiteren Inbox einzuführen. In der Übergangsphase kann eine tägliche Status-Mail das leben leichter machen. E-Mail muss aber langfristig aussterben für diese Art von Informationen.