Für viele Internetnutzer ist eine klare Trennung zwischen Webseiten aus dem Web 1.0 und Web 2.0 deutlich spürbar. Eine Unternehmenswebseite war bisher eine klassische Web 1.0-Seite. Facebook und Twitter dagegen ermöglichen die Interaktion und den Dialog. Das ist Web 2.0. Das könnte sich aber in den nächsten Monaten ändern. Twitter und Facebook wollen jetzt den Sprung auf die klassische Internetseite schaffen.
Twitter will dazu mit @anywhere ein kleines Mini-Programm anbieten, dass jeder Webseiten-Betreiber auf seiner Seite einbauen kann. Mit so einem Mini-Programm kann ein Internetbesucher mit einem Klick sofort Follower des Betreibers werden, ohne dass er extra auf die Twitter-Seite gehen muss. Zusätzlich kann man sofort Tweets schreiben. Das erinnert stark an das Facebook-Widget. Und sehr ähnlich sieht auch der Prozess aus. Von einer Testseite, die TechCrunch aufgetrieben hat, habe ich diese Testbilder machen können.
Facebook aber ist da schon weiter und will sich tiefer auf einer Internetseite integrieren. Der Like-Button ist die vielleicht meist genutzte Funktion auf Facebook. Diese Funktion soll jetzt auch auf anderen Webseiten eingebaut werden können und so auf dem Social Graph des Webseitenbesuchers zugreifen können. So kann ein Besucher also auf den “Like”-Button klicken und alle Facebook-Freunde sehen die Interaktion auf der Facebook-Startseite. Eine interessante Möglichkeit für zukünftige Facebook-Marketingaktionen.
via facebookmarketing.de und Golem.de


